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Zentriersondensystem ZS

Anwendung

Mit der Zentriersonde ZS können horizontale Bewegungen entlang einer Schwimmlot- bzw. Gewichtslotbohrung bezogen zum Lotdraht gemessen werden..

 

Beschreibung

Für die Messung wird die Sonde an einem Messband mittels einer Winde ins Lotrohr abgesenkt. Auf den gewünschten Messtiefen wird die Sonde angehalten. An der jeweiligen Stelle wird der Lotdraht exakt in der Mitte der Verrohrung zentriert. Die Messung kann manuell mittels Koordiskop KK84x oder automatisch mittels Telelot VDD2xx vorgenommen werden.

 

Optional kann die Bewegung in der Z-Richtung zwischen der Draht-Verankerung und dem oberen Ende der Verrohrung mittels eines zusätzlichen Drahtes (Invar) gemessen werden. Diese Bewegung wird mit einem Setzdeflektometer an der Z-Draht-Spannvorrichtung gemessen.

 

 

Technische Daten

Typ ZS
Bohrung Spezialbohrverfahren
Verrohrung Nahtlos gezogene INOX-Rohre (1.4301 oder 1.4404) mit glatter Oberfläche, Innen-ø 100 mm
Keine Absätze bei den Rohrübergängen
Hohlraumfrei gegen den Fels injiziert
Vertikalitätsabweichung max. ±5 mm
Zentriersonde Länge 583 mm
Gewicht 6,5 kg
Messband INOX, 100 m mit 1-cm-Skala
Messung Berührungslos, manuell mit Koordiskop KK84x
Berührungslos, automatisch mit Telelot VDD2xx
Stabilisierungszeit 2–5 min
(abhängig von der Drahtlänge zwischen Sonde und Schwimmer bzw. Gewicht)
Messgenauigkeit* < 0.5 mm

* Die Systemgenauigkeit ist abhängig von Rohrqualität, Rohrzustand und Umgebungseinflüssen.

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Zentriersondensystem ZS
HUGGENBERGER Zentriersondensystem ZS

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