| Anwendung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einfach- oder Mehrfachstangenrockmeter zum Messen der Verschiebungen und Verformungen im Innern des Gebirges, in Gelände - und Felsböschungen, Tunnels, in Gründungen von Hochbauten, Widerlagern von Talsperren und Brücken, usw. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beschreibung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mit dem Rockmeter lassen sich Verschiebungen längs einer Bohrlochachse bestimmen. Das Gestänge besteht aus mehreren Einzelstangen, welche geschützt in Kunststoffrohren eingebaut werden. Die Stangenspitzen werden in verschiedenen Tiefen des Bohrloches verankert. Der schlanke Rockmeterkopf wird im Bohrloch einzementiert. Die Verankerung an der Spitze der Gestänge und der Rockmeterkopf bilden die Fixpunkte der Messstrecke. Gemessen wird die relative Verschiebung zwischen diesen Fixpunkten. Ein geeignetes Bohrloch sollte 1 m länger als die längste Stange sein. Die letzten 0.5 m beim Bohrlochmund sollten auf ca. 120 mm erweitert werden. Der Rockmeter kann in jeder beliebigen Neigung installiert werden. Es können Rockmeter mit Gestängelängen bis über 80 m eingebaut werden. Alle Geräteteile sind aus rostfreiem Stahl, sehr robust und geeignet für Kurz- oder Langzeitbeobachtungen, auch unter schwierigsten klimatischen Bedingungen. Der Messkopf ist unempfindlich gegen Wassereintritte. Mit dem Injektionsschlauch wird der Hohlraum zwischen den Kunststoffschutzrohren und der Bohrlochwand mit flüssigem Zementmörtel ausgefüllt. Damit erreicht man eine einwandfreie Gestängeverankerung, ein grundlegendes Erfordernis für eine sichere und fehlerlose Messung der Verschiebung. Die Verschiebungen werden mit Setzdeflektometer (manuell) oder mit aufgesetzten elektrischen Weggebern (automatisch) gemessen. Ein Rockmeter RME kann mit 1 bis 6 Stangen pro Bohrloch ausgerüstet werden (mehr als 6 Stangen als Spezialanfertigung möglich). Die einzelnen Gestänge können unterschiedliche, frei wählbare Längen haben. Mit dem Mehrfachstangen-Rockmeter kann festgestellt werden, bis in welche Tiefen Bewegungen stattfinden, dies ist z.B. besonders wichtig beim Bestimmen der Einbautiefen von vorgespannten Ankern. Sind in der Umgebung des Rockmetergestänges grössere Temperaturschwankungen zu erwarten, können in der Bohrung Thermometer eingesetzt werden (z.B. HUGGENBERGER Telethermeter). Damit können temperaturbedingte Längenänderungen kompensiert werden. |
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| Technische Daten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Downloads | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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